Im Internet kursieren vermehrt Dokumentenvorlagen, die dem Erschleichen von Gesellen und Meisterbriefen dienen.

Dabei muss der Nutzer beim Anbieter lediglich einige persönliche Angaben und den erwünschten Berufsabschluss angeben.
Im Anschluss erhält er dann das fertige PDF-Dokument zum Ausdrucken. Deshalb rät der Fachverband für Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg zu besonderer Vorsicht. Und auch wenn die Fälschungen auf den ersten Blick ziemlich überzeugend aussehen , gibt es einige Ungereimtheiten, auf die geachtet werden sollte.
 

  • Oft wird exakt dieselbe Unterschrift an mehreren Stellen verwendet 
  • Die Logos der Handwerkskammer und die Namen der zeichnenden Personen sollten auf Aktualität geprüft werden 
  • Im Falle einer analogen Bewerbung, kann auch die Druckqualität durch Spuren von Kopier-Fragmenten ein Anhaltspunkt sein. 
Gefälschte Gesellenbriefe

Des Weiteren rät der Fachverband dazu sämtliche Dokumente zu kopieren und für Beweiszwecke zu Archivieren. Falls Sie sich bezüglich der Echtheit der Dokumente Zweifel haben, können und sollten betroffene Elektro-Handwerksbetriebe sich zudem entweder an die Rechtsberatung des örtlichen Fachverbandes oder an die Handwerkskammer wenden. 

Trotz Facharbeitermangels sollte also bei der Personalsuche mir Vorsicht agiert werden. 

Ihre Christine Valtin 

Quelle